Erste Hilfe bei kleinen Wehwehchen.

Wer kennt sie nicht, die kleinen Wehwehchen unserer Lieblinge. Beim Spazieren gehen, eine kleine Wunde zugezogen, oder eine Rauferei mit einem Artgenossen. Vielleicht, aber auch ein kleiner Virus oder ein leichter Durchfall. All das sind Sachen, die können uns schon zur Verzweiflung bringen. Meistens passieren solche Dinge am Wochenende, oder an Feiertagen. Dann geht die Sucherei nach einem Tierarzt los. Der Haustierarzt ist dann meistens nicht zu erreichen und meist sind die Nottierärzte auch nicht gerade um die Ecke. Aus diesem Grunde, haben wir uns eine kleine Notapotheke für unsere Lieblinge zusammengestellt. So können wir bei kleinen Wehwehchen schon mal Erste Hilfe leisten.

 

Hier möchten wir Euch einmal einen kleinen Überblick geben, was in unserer kleinen Notapotheke so alles zu finden ist.

 

Salbe zur Behandlung und zum Vorbeugen bei rauhen und rissigen Pfoten.

Eine Wund und Heilsalbe bei kleinen Schürfwunden.

Eine Salbe um Entzündungen bei Verletzungen zu vermeiden.

Ein Schmerzmittel bei Verletzungen des Bewegungsapparates.

Ein Schmerzmittel für leichte bis starke Schmerzen.

Ebenso sollte ein Fiebersenkendes Mittel in keiner Hausapotheke fehlen. Dieses kann unter anderem das Leben Ihres Tieres retten.

Natürlich sollte auch ein Fieberthermometer dabei sein.

Auch ein Antibiotikum liegt immer bei uns bereit.

Rescue Remedy Tropfen sind ebenfalls sehr zu empfehlen. ( Notfall Tropfen )

Eine Augensalbe kann bei ersten Anzeichen sehr hilfreich sein.

Ebenso eine Ohrensalbe ist nicht zu vergessen, denn Ohrmilben können sehr unangenehm sein.

Auch für Durchfallerkrankungen sollte immer etwas in der Hausapotheke zu finden sein.

Ebenso ein Medikament für den Wurmbefall.

Des Weiteren ein Zecken und Flohmittel.

Nicht zuvergessen, ein Desinfektionsmittel, um bei Verletzungen die Wunden zu desinfizieren.

Blutstillende Watte ist von uns bestens zu empfehlen. Auch wir haben sie schon desöffteren bei kleinen Schnittwunden nicht missen wollen.

Mullkommpressen, sowie Verbandszeug gehören ebenfalls dazu.

Sterile Einmalhandschuh sollten nicht vergessen werden.

Ebenfalls empfehlenswert ein Dreieck Verbandtuch.

Auch eine Pinzette, sowie eine Schere dürfen nicht fehlen.

Angebracht sind auch Kindersöckchen, sowie Hundeschuhe in verschiedenen Größen, die man bei Verletzungen an den Pfoten gut über die Verbände stülpen kann. Damit haben unsere Hunde schon des öffteren Erfahrung gemacht und wir können es nur sehr empfehlen.

Zum Schluss können wir nur einen Maulkorb empfehlen, denn ein Hund ( Tier ) was Schmerzen hat, kann unberechenbar sein. Auch aus schlechten Erfahrungen heraus, könnte aus Angst einmal zugebissen werden.

 

Also, wir können nur sagen, so eine kleine Notapotheke hat uns schon in manchen Situationen sehr geholfen um größere Probleme rechtzeitig zu vermeiden.

 

Welche Medikamente für sein eigenes Tier in Frage kommen, sollte jeder Tierbesitzer vorab mit dem Haustierarzt besprechen, ebenso über die Menge und die Dosierung. Bei den verschiedenen Medikamenten sollte man sich schon genau erkundigen, da es doch erhebliche Preisunterschiede gibt. Das teuerste muss nicht immer das beste sein. So bleibt dann im Anschluss einer guten Genesung noch ein gesparter Euro für ein Leckerchen übrig.

 

Wir wünschen viel Gesundheit, für Ihre Lieblinge.

 


ZU BEACHTEN:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um Medikamente handelt, die in unserer eigenen Haustierapotheke zu finden sind. Ebenso sind diese Medikamente auf unsere Tiere abgestimmt, sammt Menge und Dosierung. Sollten jedoch aus Versehen einmal Medikamentennamen oder Hersteller auf unseren Seiten gefallen sein, so übernehmen wir keinerlei Verantwortung Dritter, ebenso zu Dosierung und Menge. Da wir keine Werbung für Arzneimittelhersteller ( Firmen ) machen wollen, haben wir auch extra keine genannt. Desweiteren halten wir uns von jeder weiteren Verantwortung fern.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema, oder zu unserer Medikamentenliste haben, so schreiben Sie uns eine kurze E-Mail. Auch hier, stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

                                  

Winterspaziergang mit kleinen Tücken

In der Winterzeit im Schnee umherzutollen ist für Hunde einfach herrlich!

DOCH ACHTUNG:

Scharfe Eiskanten und grobkörniger, harter Schnee können an den ungeschützten Pfoten zu oberflächlichen bis tiefen Schnittverletzungen und Schürfwunden führen. Streusand ist für die im Winter ohnehin empfindlichere Ballenhornhaut oft schmerzhaft. Besonders die häufige Kombination von Streusalz und Split ist unangenehm, da sich die kleinen, spitzen Splitstückchen in die aufgeweichte Hornhaut bohren und das Streusalz dadurch in den Hornhautrissen brennt und zu Verätzungen führen kann. Wieder zu Hause, beginnen die Hunde ihre schmerzenden Pfoten intensiv zu lecken, wodurch zusätzlich noch Keime in die kleinen Wunden einmassiert werden. Die Folge können Leckekzeme, Zwischenzehenekzeme, eitrige Hautentzündungen und eventuell sogar Pilzbefall sein, da die Haut als Schutzbarriere defekt ist. Das Ablecken größerer Salzmengen kann bei empfindlichen Tieren gar zu schweren Magen - Darm - Beschwerden und Erbrechen führen. Nach dem Winterspaziergang sollen die Pfoten daher unbedingt mit lauwarmem Wasser gewaschen werden, um Splitsteinchen, Sand, Salzreste und andere Schadstoffe zu entfernen. Bei bereits wunden Pfoten wird empfohlen, dem warmen Reinigungsbad Kamille zuzugeben. Zwischen den Ballen und Zehen können sich auch Eisklumpen bilden. Nach einem Schneespaziergang müssen diese entfernt werden. Aber Achtung, die Eisklumpen sitzen fest in den Haaren. Sie lassen sich am besten in einem warmen Pfotenbad einfach wegschmelzen.

WIR EMPFEHLEN:

Tragen Sie anschließend Vaseline oder Melkfett auf die Pfotenballen und Zehenzwischenräume auf. ( Unsere Hunde bevorzugen die gute alte Ringelblumensalbe )