Collie-Krankheiten

Jeder unserer Hunde wird in einem regelmäßigem und jährlichem Abstand einer kommpletten Kontrolluntersuchung auf Knochen Gelenke Wirbelsäule und Augen dem Tierarzt vorgestellt. Desweiteren werden sie regelmäßig entwurmt und geimpft. Auf Ergebnisse und Werte der sogenannten Colliekrankheiten verlassen wir uns nicht. Leider mußten wir in der Vergangenheit in eigener Erfahrung feststellen das diese Untersuchungen manchmal nicht ausreichen können.Aus diesem Grunde ziehen wir die von uns oben genannte Variante vor. Mit dieser Maßnahme sind wir bestens zufrieden und sind zum Glück bis jetzt mit den Colliekrankheiten verschont geblieben. An diesen Maßnahmen halten wir auch weiterhin fest.

 

Zu dem Thema MDR1 Defekt ( Medikamentenunverträglichkeit ) können wir nur sagen das man mit Medikamenten generell vorsichtig sein sollte. Wir nehmen auch nicht einfach ein Medikament ein ohne einen Arzt zu fragen. Desweiteren weiss heute jeder Tierarzt welche Medikamente er bei Collies verwenden darf. Kein Tierarzt wird einfach ein Medikament einsetzten ohne sicher zu sein das es für den Hund auch ungefährlich ist. Bei vielen Hütehundrassen sowie auch bei dem weißen Schäferhund ist dieser  MDR 1 Defekt bekannt. Von daher wissen Tierärzte schon genau welche Medikamente sie einsetzen können und verabreichen dürfen.  Hunde gab es schon vor langer Zeit MDR1 mit Sicherheit auch.

 

Der MDR 1 Defekt: 

 

Hunde die mit dem MDR1-/- belastet sind dürfen niemals Medikamente wie u.a. Loperamid-Präparat ( Imodium ) ebenso Doramectin-Präparat (Dectomax ) verabreicht werden. Diese Medikamente können schwere Vergiftungen hervor rufen. Die unter anderem schwere Krämpfe verursachen die Hunde aber auch in ein tagelangen Koma ähnlichen Zustand fallen können. Im schlimmsten Fall können diese Vergiftungen aber auch zum Tode führen. Eine aktuelle Medikamentenliste ist bei vielen Tierärzten erhältlich.

 

Weitere Hunderassen die von dem MDR1 Defekt betroffen sein können sind:

Collie Kurzhaar

Sheltie

Border Collie

Australian Shepherd

Deutscher Schäferhund

 

Bei korrekter Anwendung können auch bei Hunden mit MDR1 -/- Medikamente wie Milbemax und Advocate eingegeben  werden. Mit diesen Medikamenten sind Sie auf der sicheren Seite.

 

HD (Hüftgelenkdysplasie ) Eine Mißbildung der Gekenkpfanne und der Gelenkkugel.

Die Hüftgelenkdysplasie kann sich schon bei einem Hund von nur vier Monaten bemerkbar machen. Die meisten Probleme fangen dann mit einem Alter von ca zwei Jahren erst richtig an. Eine große Rolle dabei spielt die Rasse aber auch der Körperbau und die Statur. Es sollte schon als Welpe darauf geachtet werden was gefüttert wird. Nicht immer sind die teuren Premium Marken auch die besten. Sie haben meist ein zu hohen Kaloriengehalt. Ebenso sollten Sie ein Futter mit nicht zu hohem Proteingehalt auswählen. Es versteht sich von selbst das ein HD vorbelasteter Hund nicht an allen Aktivitäten teilnehmen kann.Es sollten kontrolierte Spaziergänge sein anstatt den Hund ausgelassen herumtollen oder über Dinge springen zu lassen. Dies würde seine Hüftgelenkdysplasie nur begünstigen. Also keine Marathonläufe.

 

 

ED ( Ellbogengelenkdysplasie )

ED ist ein instabiles Ellbogengelenk mit einer verbundenen Lahmheit. Dieses Leiden wird genau wie bei HD  bei häufiger Belastung des Gelenks verschlimmert. In einem Alter von 6 Monaten, können sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Diese äußern sich mit plötzlich auftretender Lahmheit.Die Lahmheit wird durch Entzündungen des Gelenks hervorgerufen. Übertriebene und körperliche Aktivitäten können zu einer ED beitragen.

 

 

Collie Nose  ( Farbveränderung der Nase )

Collie Nose kommt sehr selten vor. Die schwarze Nase wird hell, blutig und schuppig. Starke Sonneneinwirkung können diese Krankheit auslösen, oder sie verschlimmern.

 

 

PRA  ( Netzhautablösung )

Die PRA ist eine fortschreitende Netzhautablösung, die zur vollständigen Erblindung führt. Sie kann meist erst im fortgeschrittenen Alter erkannt werden.

 

 

CEA   ( Sehbehinderung )

CEA kann bei einer schweren Ausprägung zur Sehbehinderung führen. CEA ist schon bei einem Welpen festzustellen. CEA ist angeboren, daher können Welpen in einem Alter von 8 Wochen auf diese Krankheit untersucht werden.

 

 

Kat ( Grauer Star )

Als Kat wird jede Trübung der Linse bezeichnet. Ob groß oder klein spielt dabei keine Rolle. Kat tritt sehr häufig bei Junghunden bis zu einem Alter von einem Jahr auf. Viele Hunde gewöhnen sich an die Beeinträchtigung ihrer Sehfähigkeit. Heute kann man Kat erfolgreich durch einen chirurgischen Eingriff entfernen. Jedoch sollte dieses immer unter tierärztlicher Kontrolle stehen.

 

 

DM ( Muskelerkrankung )

DM ist im fortgeschrittenen Stadium als Muskelschwund zu beobachten, der sich sehr oft an und über den Hinterbeinen bemerkbar macht. Sie verursachen Lähmungen, die sich durch schleifen der Hinterpfoten ( Hund läuft auf Pfotenrücken ) bemerkbar macht und Nerven am Rücken absterben lässt. Dieses kann bis zu einer kompletten Lähmung führen und im fortschreitendem Stadium auf die vorderen Gliedmaßen übergeht.

 

 

Impfungen

Eine jährliche Impfung sollte sein gegen:

Staupe,     Häufig tödlich endende Viruserkrankung ( Welpen )

Hepatitis,     Ansteckende Leberentzündung    

Leptospirose,     Ansteckende Infektionskrankheit

Parvovirose,     Hundeseuche ( Infektionskrankheit )

Zwingerhusten,     Husten, Würgen, Erbrechen  ( Kann über Wochen gehen )

Tollwut, ( alle zwei bis drei Jahre )     Eine Virusinfektion, die durch Entzündungen im Gehirn immer tödlich ausgeht

 

 

Wurmkur

Wurmkuren sollten alle 6 Monate erfolgen. Mindestens jedoch alle 12 Monate.

 

 

 

                         

 

                                                  

Wie alt ist Ihr Hund wirklich ?

Ein Hundejahr entspricht sieben Menschenjahren, so heißt es. Das stimmt aber nicht ganz. Die Entwicklungsphasen beim Menschen lassen sich nicht so einfach im Verhältnis 7:1 auf die des Hundes übertragen. Das folgende Schema ist sicherer.

 

Wichtig:

Auch diese Tabelle gibt nur Anhaltswerte. So unterscheiden sich Hunde in ihrer Lebenserwartung stark nach Rasse und Alter. Kleine Hunde werden in der Regel älter als große. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist neun Jahre. Aber bei optimaler Ernährung und Pflege kann ein Hund es auch locker auf 15 bis 20 Jahre bringen.

 

Hund:                                      Mensch:

3 Monate                                 3 Jahre

4 Monate                                 5 Jahre

6 Monate                                10 Jahre

8 Monate                                14 Jahre

1 Jahr                                     16 Jahre

1 1/2 Jahre                              20 Jahre

2 Jahre                                    24 Jahre

3 Jahre                                    28 Jahre

4 Jahre                                    32 Jahre

5 Jahre                                    36 Jahre

6 Jahre                                    40 Jahre

7 Jahre                                    44 Jahre

8 Jahre                                    48 Jahre

9 Jahre                                    52 Jahre

10 Jahre                                  56 Jahre

11 Jahre                                  60 Jahre

12 Jahre                                  64 Jahre

13 Jahre                                  68 Jahre

14 Jahre                                  72 Jahre

15 Jahre                                  76 Jahre

16 Jahre                                  80 Jahre

17 Jahre                                  84 Jahre

18 Jahre                                  88 Jahre

 

 

AB WANN IST EIN HUND ALT ?

 

GROßE RASSEN:                   ÜBER 45 KG                     AB 6 JAHREN

MITTLERE RASSEN:              15 BIS 45 KG                     AB 8 JAHREN

KLEINE RASSEN:                       BIS 15 KG                     AB 10 JAHREN

 

Bellos Zahnkunde

BELLOS OBERKIEFER HAT:

6 Schneidezähne

2 Fangzähne

12 Backenzähne

 

BELLOS UNTERKIEFER HAT:

6 Schneidezähne

2 Fangzähne

14 Backenzähne

 

DAS MILCHGEBIß:

Zwischen 3 und 5 bis 6 Monaten wechseln Hunde ihre Zähne. Vorsicht: Manchmal können Milchzahnreste im Zahnfleisch zurück bleiben.

DIE FOLGE:

Zahnfleischentzündungen und Fehlstellungen. Oder aber Ihr vierbeiniger Kamerad frißt nicht mehr.

ALSO:

Achten Sie darauf, das alle Milchzähne bis zum sechsten Monat raus sind und lassen Sie sie notfalls unter Narkose vom Tierarzt ziehen.

 

 

EINIGE MAßNAHMEN ZUR GESUNDERHALTUNG VON ZÄHNEN UND ZAHNFLEISCH:

Regelmäßiges Abnagen großer Knochen ( Rind oder Kalb )

Lammfleisch, Pferdefleisch

Zusätzlich Trockenfutter

Spezielles Zahnreinigungs - Futter ( Kaustreifen, Kaustangen )

Eventuell Zähneputzen

Achten auf Allgemeingesundheit

Vitamine ( A,B )

Rohen geriebenen Apfel täglich füttern

DIES SIND NUR VORBEUGEMAßNAHMEN. MAN KANN JEDOCH NICHT AUSSCHLIEßEN, DAS SICH IM LAUFE DER JAHRE ZAHNSTEIN, SOWIE AUCH ZAHNFLEISCHVERÄNDERUNGEN, ODER ENTZÜNDUNGEN AUFTRETEN.

 

 

Idealgewicht eines Hundes

Ob Rassedisposition, Bewegungsmangel oder die falsche Ernährung - Übergewicht kann ernsthafte gesundheitliche Folgen für Ihren Hund haben. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Sie das Gewicht Ihres Hundes im Auge behalten und regelmäßig kontrollieren. Ein Blick auf die Tabelle gibt Hinweise, über die Maße Ihres Hundes.

 

SEHR MAGER:

Die Rippen, die Rückenwirbel und die Beckenknochen sind bei kurzem Haar sehr gut zu sehen.

Es ist ein deutlicher Verlust der Muskelmasse vorhanden.

Auf dem Brustkorb ist keine Fettschicht zu fühlen.

 

UNTERGEWICHT:

Die Rippen, die Rückenwirbel und die Beckenknochen sind sichtbar.

Die Taille ist deutlich sichtbar.

Auf dem Brustkorb ist eine sehr dünne Fettschicht zu fühlen.

 

IDEALGEWICHT:

Gut proportioniert.

Die Rippen und die Rückenwirbel sind nicht sichtbar, aber gut zu fühlen.

Die Taille ist sichtbar.

Auf dem Brustkorb ist eine dünne Fettschicht zu fühlen.

 

ÜBERGEWICHT:

Die Rippen und das Rückgrat sind nur schwer zu ertasten.

Die Taille ist schwer erkennbar.

Auf dem Brustkorb, dem Rückgrat und am Rutenansatz ist eine Fettgewebeschicht fühlbar.

 

FETTLEIBIGKEIT:

Die Rippen und das Rückgrat sind unter einer dicken Fettschicht kaum zu ertasten.

Auf dem Brustkorb, dem Rückgrat und am Rutenansatz ist eine deutliche Fettgewebeschicht vorhanden.

Die Taille ist nicht erkennbar.

Die Taille fest im Blick

Gefahr durch Zecken

Das schlechte Image der Zecke hierzulande rührt von ihrer Rolle als Krankheitsüberträger. Experten haben die Zecke deshalb zum gefährlichsten Tier Deutschlands gekürt. Kein anderes Tier überträgt so viele zum Teil schwere Erkrankungen bei Mensch und Tier. Hundemalaria und das sogenannte Zeckenfieber sind einige,nämlich die am einfachsten auszusprechenden Erkrankungen, mit denen es Tierärzte neuerdings zu tun bekommen. Für manche der neuen Krankheiten gibt es bei uns noch nicht einmal adäquate Medikamente, sie müssen aus dem Ausland bestellt werden. Hundemalaria ist noch sehr selten, jedoch besonders gefährlich. Wie die Malaria beim Menschen verläuft, ist sie meist dramatisch mit hohem Fieber und blutigem Urin und kann ohne Behandlung tödlich enden.

DURCH EINEN ZECKENBISS AM HÄUFIGSTEN, VERBREITETEN KRANKHEITEN:

Borreliose: Hirnhaut oder Hirnentzündung.

Ehrlichose: Chronische Infektionskrankheit, ( befallen die weißen Blutkörperchen - Monozyten und Lymphozyten )

Babesiose: Infektionskrankheit, ( Zerstörung der roten Blutkörperchen - Blutarmut, die eine Anämie hervorruft )

 

Gefahr lauert überall

Alptraum Magendrehung

Der Alptraum eines jeden Hundebesitzers, DIE MAGENDREHUNG. Bei einer Magendrehung, beginnt der Wettlauf mit dem Tod. Anzeichen für eine Magendrehung machen sich durch häufig wechselnden Liegen, Stehen und Umhergehen bemerkbar. Der Hund hat einen aufgeblähten Bauch und läuft unruhig hin und her. Dabei hat er einen gekrümmten Rücken. Eine Magendrehung ist tückisch. Sie zerstört nach kurzer Zeit, Magen und andere lebenswichtige Organe. Durch den verdrehten Magen, sind Mageneingang, sowie Magenausgang abgeschnürt. Giftige Gase blähen den Magen auf. Durch die Verdrehung wird der Magen nicht mehr durchblutet. Der Magen stirbt ab. Es besteht akute Lebensgefahr. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Ohne einen chirurgischen Eingriff, also einer Not - OP, wird er nicht überleben.

Leider haben wir diesen Alptraum schon einmal erleben müssen.

Wir möchten hiermit sagen: JEDE SEKUNDE ZÄHLT.

Ein Wettlauf mit dem Tod